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| Gebäudeverkabelung |
Gegenwärtig werden die meisten
Breitbandkabelnetze nur zur Verteilung von Rundfunk- und
Fernsehprogrammen genutzt. In Zukunft wird sich aber das Angebot, vor
allen durch die weitere Aufschaltung von digitalen Kanälen erhöhen und
es werden neue Dienste, wie Internet, Kabeltelefonie und
Datenanwendungen hinzukommen.
Die neuen Anwendungen stellen an die Breitbandverteilnetze in den
Gebäuden hohe Anforderungen. Deshalb sollten diese Netze zukunftssicher
und mit hohem Qualitätsstandard geplant und aufgebaut werden.
Bei der Planung sind auch die Verteilnetze für Telefon und
Datenanwendungen zu berücksichtigen.
Im Gebäude sollte deshalb an zentraler Stelle ein
Gebäudeübergabepunkt (GÜP) eingerichtet und in einem Verteilerkasten
untergebracht werden. Von dort werden die einzelnen Wohnungen (bei
Eigenheimen die Zimmer) sternförmig verkabelt. In Mehrfamilienhäusern
wird in jeder Wohnung ein Wohnungsübergabepunkt (WÜP) montiert.
Die Verkabelung der Wohnung sollte ebenfalls sternförmig erfolgen und
alle Zimmer versorgen. Dabei sind in jedem Fall Kabel für Telefon und
Datenanwendungen mit zu verlegen. Dabei ist, bei Einsatz von
Kabelmodems, ein Netzwerkabschluss mit den entsprechenden Anschlüssen
vorzusehen. In jeder Wohnung sollte ein
Multimediaverteilerkasten montiert werden, in dem Verteiler,
Verstärker für Breitbandanwendungen und auch die Verteiler für
Telefon (ev. Anlage) untergebracht werden
Die genaue Ausführung muss v o r Baubeginn mit einer Fachfirma
geplant und sollte auch durch diese durchgeführt werden.
Nachfolgendes Bild zeigt das Schema eines multimediafähigen Gebäudes.
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